Rezension Hector und die Suche nach dem Paradies - Francois Lelord

vielen dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar ♥







Autor: Francois Lelord
Seitenanzahl: 256 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Rezensionsexemplar: Ja
Veröffentlichung: 01.04.2016
Preis gebundene Ausgabe: 18,00 €










Hector ist 25 und zum ersten Mal richtig verliebt. In Clotilde, eine Kollegin aus dem Krankenhaus, schön wie ein Botticelli-Engel, aber leider auch genauso unnahbar. Als mehrere Patienten der Klinik nach dem Genuss eines Tees apokalyptische Wahnvorstellungen haben, fliegt Hector ihr in Richtung Himalaja. Der Auftrag: zu verhindern, dass die falschen Leute hinter das Geheimnis des Tees kommen. In Katmandu liefern Buddhismus und Hinduismus Hector jede Menge interessante Antworten auf die Frage nach dem Paradies. Und ist diese Reise auch seine Chance, Clotilde doch noch näher zu kommen?



In seinem neuen, dem siebten Band geht Francois Lelord in der Lebensgeschichte Hectors weit zurück bis in sein 25. Lebensjahr. Wir schreiben das Jahr 1978 und Hector arbeitet als Assistenzarzt in einem Krankenhaus. Er ist noch jung, auf der Suche, und schwere Lebens- und Sinnfragen beschäftigen ihn. Besonders als ein kleiner Patient, der ihm anvertraut war, stirbt, quält er sich mit der Frage so vieler Menschen und Philosophen: wie kann Gott, wenn es ihn gibt, so etwas Grausames zulassen?

Zum ersten mal ist Hector verliebt, in die wundervolle Clotilde. Eine Kollegin aus dem Krankenhaus. Mit ihr, einer überzeugten und der Mystik zugeneigten Christin, die mit einem Leben als Nonne liebäugelt, kann Hector über all diese Fragen gut reden.

Er reist mit ihr in den Himalaya, um den dorthin geflüchteten Dr. Chin zu suchen. Hier begegnet er den verschiedensten Menschen, die sich auf die ein oder andere Weise zu dem ein oder anderen Gott hingezogen fühlen. In intensiven Gesprächen mit Mitreisenden und durch genaue Beobachtungen erfährt Hector viel über die verschiedenen Religionen der Welt, über den Glauben und über die Liebe.

 Die Sprache ist gehoben, aber der Satzbau ist ganz einfach, sodass man es schnell durchlesen kann und ziemlich alles versteht !



Das Buch hat sich bis zur hälfte erst sehr gezogen, dass man sich zwingen musste zu lesen. Aber in der zweiten Hälfte hatte die Geschichte ihren roten Pfaden gefunden und wurde immer spannender. 
Man sollte sich vor der ersten Hälfte nicht abschrecken lassen, denn es lohnt sich !

Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Punkten. Das Buch war gut nur das es sich ein bisschen gezogen hat.





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